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Nahrungsergänzungsmittel

Viele Nahrungsergänzungsmittel könnte man fast mit Arzneimitteln gleichsetzen, doch gelten sie in Deutschland als Lebensmittel. Das sollte auf keinen Fall zu einem allzu lockeren Umgang mit diesen Produkten verleiten, denn eine zu hohe Dosierung kann dem Körper auch schaden. Aus diesem Grund

sollte man dich vor dem Verzehr eines solchen Mittels unbedingt über die Inhaltsstoffe informieren und den individuellen Bedarf abschätzen.

Nahrungsergänzungsmittel sollten möglichst nicht dauerhaft eingenommen werden, sondern lediglich in Zeiten erhöhten Bedarfs. Das kann zum Beispiel bei starker körperlicher Anstrengung, Stress, während der Schwangerschaft und der Stillzeit sowie während einer Erkrankung der Fall sein. Sportler gehören zu den häufigsten Konsumenten von Nahrungsergänzungsmitteln, da sie ihren Bedarf normalerweise kaum alleine über die Nahrung decken können. So benötigen sie zum Beispiel größere Mengen an Eiweiß, so dass sie Unmengen an bestimmten Lebensmitteln verzehren müssten.

Auch das Creatin spielt bei Sportlern eine wichtige Rolle, denn diese Aminosäure ist ein legales Hilfsmittel beim Aufbau von Muskelmasse. Nahrungsergänzungsmittel kann man in Form von Pulver, Tabletten oder Kapseln zu sich nehmen, die genaue Zusammensetzung muss auf der Packung aufgedruckt sein. Vorsicht ist vor allem bei der Einnahme von fettlöslichen Vitaminen, wie zum Beispiel A und E, geboten, denn bei einer zu hohen Dosierung, wird der Überschuss im Organismus eingelagert und kann auf Dauer zu Nebenwirkungen führen. Nahrungsergänzungsmittel waren immer wieder im Gespräch, da sich Experten bis heute nicht ganz einig sind, ob sie den natürlichen Stoffen wirklich gleich sind. Ganz unabhängig von dieser Diskussion sollte man Nahrungsergänzungsmittel niemals als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung sehen, sie kann lediglich eine Ergänzung darstellen, wenn ein erhöhter Bedarf vorliegt.

Vor allem Schwangere müssen auf eine ausreichende Zufuhr an bestimmten Nährstoffen achten, damit auch das Ungeborene optimal versorgt wird. Häufig ist dann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln notwendig, auch chronisch Kranke sind oftmals auf solche Zusätze angewiesen.